Mittwoch, 18. November 2009
schmetterlinge in der luft
es waren rotflirrende falter und grünlich schimmernde libellen in der heißen wüstenluft. "wo kommen die nur her" hörte ich jemanden neben mir sagen und ich musste mit den schultern zucken und hörte mich etwas sagen wie "vom fruchtland müssen sie kommen". einer der falter setzte sich auf meine ausgedorrten schuhe und fächerte die luft wie wellen eines meeres. ihre leiber waren so zart und anbetungswürdig und ihr dasein, hier inmitten der totenstadt war wie ein geschenk, ein luftholen und aufatmen.
Montag, 28. September 2009
Mittwoch, 5. August 2009
~
Die Herzkönigin hört Musik. Lila schickt die Töne über funkelnde Drähte aus einer Welt, die, schaut man hindurch einem selbstgebauten Melodie machendem Kalaidoskop aus Farben und Formen gleicht. Ich werde ganz ruhig, die Wellen des Meeres draußen vor dem Haus kräuseln sich und hinterlassen glatten und weichen Sand mit Abdrücken von Muscheln und Meeresgetier. Die Melodie tönt über das ganze Land bis hoch zum Leuchtturm, in dem Lila sitzt und mir winkt.
Mittwoch, 27. Mai 2009
Samstag, 23. Mai 2009
erzählen
Ein Name wurde gerufen. Die Stimme, die ihn rief verlor sich in den Gängen des kleinen Hauses. Jemand drehte den Kopf und dann hörte man diesen Namen deutlicher..."Johara!"
Mein Blick wanderte über den Fußboden aus alten Kacheln, einst zersplittert und hier neu zusammen gelegt, ergab es Muster surreal, verwirrend und verwischend. Ich sah Füße, glänzend braun mit einer leichten Staubschicht bedeckt die darüber eilten und ich sah eine Öffnung mitten im Boden und der Blick nach unten ließ mich wanken, tief hinunter, eine Leiter angelehnt, schaute ein Stück hervor. Der Blick stieß auf schwarze Augen und einem Kopf mit krausem Haar und darunter der gedrugene Körper einer Frau mittleren Alters..."Johara"! rief sie noch einmal, nun ein wenig außer Atem...Die Füße verließen den Kachelboden und stiegen Schritt um Schritt die Leiter hinunter. Langes Haar kitzelte mein Gesicht. Fremde Hände nahmen mich, zogen mich, entkleideten mich und ich fühlte den Schauer von frischer Kühle über meinen Körper gleiten. Ich schloss die Augen und das Wasser rann in feinen Bächen hinunter, sog die Staubschicht des Tages und trug sie hinfort auf den Boden. Hände betasteten mich, wirbelten mich herum, wanderten an Schenkel und Hüfte, umkreisten und liebreizten Arme und Hände. Sie betasteten das Gesicht und zogen die Linen meiner Lippen nach. Als ich ihren Rückzug spürte, öffnete ich die Lider und sah an mir herunter. Mein Körper war bedeckt mit einer weißen schnell trocknenden Paste, die feine Risse wie Adern hinterließ und der Haut einer mamornen Statue glich.
"Johara, so beeile dich, die Anderen sind schon draußen!"....
Mein Blick wanderte über den Fußboden aus alten Kacheln, einst zersplittert und hier neu zusammen gelegt, ergab es Muster surreal, verwirrend und verwischend. Ich sah Füße, glänzend braun mit einer leichten Staubschicht bedeckt die darüber eilten und ich sah eine Öffnung mitten im Boden und der Blick nach unten ließ mich wanken, tief hinunter, eine Leiter angelehnt, schaute ein Stück hervor. Der Blick stieß auf schwarze Augen und einem Kopf mit krausem Haar und darunter der gedrugene Körper einer Frau mittleren Alters..."Johara"! rief sie noch einmal, nun ein wenig außer Atem...Die Füße verließen den Kachelboden und stiegen Schritt um Schritt die Leiter hinunter. Langes Haar kitzelte mein Gesicht. Fremde Hände nahmen mich, zogen mich, entkleideten mich und ich fühlte den Schauer von frischer Kühle über meinen Körper gleiten. Ich schloss die Augen und das Wasser rann in feinen Bächen hinunter, sog die Staubschicht des Tages und trug sie hinfort auf den Boden. Hände betasteten mich, wirbelten mich herum, wanderten an Schenkel und Hüfte, umkreisten und liebreizten Arme und Hände. Sie betasteten das Gesicht und zogen die Linen meiner Lippen nach. Als ich ihren Rückzug spürte, öffnete ich die Lider und sah an mir herunter. Mein Körper war bedeckt mit einer weißen schnell trocknenden Paste, die feine Risse wie Adern hinterließ und der Haut einer mamornen Statue glich.
"Johara, so beeile dich, die Anderen sind schon draußen!"....
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