Freitag, 7. November 2008

herz


ich habe das meer gefunden. es ist grau und schön. ich habe seine schattierungen bewundert und stehe nun oft am zufluss, da, wo alles gewaltiger wird, da wo es nach weite riecht. da, wo die gestrandeten gerippe auf die betrachtung warten. ich habe meine taschen mit perlmut und glas gefüllt. die menschen am meer sind anders. sie stehen still am leuchtturm, ihre augen sind weit und tief. ihre haut ist durchfurcht und sie müssen nicht sprechen denn ihre geschichte prangt auf der stirn wie ein kristall in den man nur wagen muss zu schauen.